Ausstellungen 2022

Die Wettbewerbsarbeiten - Stipendium Junge Kunst 2022/23

 

Ausstellungszeitraum: 16.01.-30.01.2022
Ausstellung im Erdgeschoss

In jedem Jahr vergeben die Alte Hansestadt Lemgo und die Staff Stiftung Lemgo das Stipendium Junge Kunst. Drei ausgewählte Bewerber/innen zeigen Arbeiten, mit denen sie die Jury überzeugen wollen. Die Künstler/innen beschäftigen sich unter anderem mit den Genres Skulptur, Installation, Fotografie, Druckgrafik und Malerei.

Die Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers 2022/23 erfolgt über die Medien, sowie mittels einer Viedeoaufzeichnung, welche vorraussichtlich ab dem 20.01.2022 sowohl in der Galerie als auch hier auf der Website zu sehen wein wird. 

Bekanntgabe der Preisträgerin bzw. des Preisträgers des Stipendium Junge Kunst 2022/23 sowie digitale Präsentation der Ausstellung "Die Wettbewerbsarbeiten"

Anja Warzecha: Unterwegs

 

Dauer: 06.02. - 13.03.2022
Ausstellung im Erdgeschoss 

Für meine künstlerische Forschung begebe ich mich auf Reisen an diverse Orte und beobachte lokale Strukturen, urbanes Alltagsleben, Architektur und Landschaft. Den auf diesen Erfahrungen basierenden Arbeiten ist ein collage-artiger Stil gemein. Sie zeigen teils fremd, teils bekannt anmutende Szenerien, die sich aus Erinnerungen an Formen, Farben und Strukturen diverser Orte zusammensetzen. In Objekten, Bildern und Installationen treffen sie in neuem Kontext aufeinander und bilden Landschaften oder architektonische Gebilde, die den gewohnten Blick auf das uns Umgebende hinterfragen. Mit diversen Mitteln fasse ich urbane Strukturen in rapport-artige Zeichnungen, konstruiere malerische Schichtungen aus Wohnumfelds-Fragmenten, und entwerfe Detailansichten fiktiver Orte.

http://www.anjawarzecha.de/ 

Julius Reinders: Passionsspiel

 

Dauer: 27.02.-13.03. / 27.03.-24.04. / 08.05.-19.06.2022
Ausstellung im Obergeschoss

In meinen graphischen Untersuchungen beschäftige ich mich mit Strukturen von wirklichen Orten. Dabei erschließt sich mir Wahrgenommenes zunächst über die rein visuelle Ebene. Der Ort, mit dem ich mich auseinandersetze, soll immer auch als Bühne für das dienen, was erst noch entdeckt, erzählt oder erfunden werden kann. So erkläre ich die Möglichkeit und den Reiz der direkten Beobachtung zur Bedingung meiner künstlerischen Tätigkeit. Während ich die räumliche Situation teilweise neu konstruiere, erschließe ich mir die zweite Ebene des Ortes, welche dessen Geschichte betrifft. Dabei beschreibe ich aus der Beobachtung Linien, Formen und Flächen, die den Betrachtenden das Potenzial von eigenen Assoziationen offenlegen.
- Julius Reinders

https://juliusreinders.com/ 

Josephine Garbe: lost momentum, moments of moving

 

Dauer: 27.03.-24.04.2022
Ausstellung im Erdgeschoss

Abschlussausstellung der Stipendiatin für Junge Kunst der Alten Hansestadt Lemgo und der Staff Stiftung Lemgo 2021/2022

Mit den Schritten, die ab dem Zeitpunkt des Aufstehens beginnen, begleitet uns die Frage, wohin wir mit diesen Schritten gehen. Welche Regung wird warum, wohin ausgeführt - was ist und woher kommt ein Impuls? Was sind seine Folgen?
Josephine Garbe (*1991 in Berlin) beschreibt und umschreibt in ihrer Ausstellung „lost momentum, moments of moving“ innere und äußere Zustände. Die künstlerische Sprache, die sie hierbei spricht, zielt nicht auf die Beantwortung existenzieller Fragestellungen ab, vielmehr auf die Betonung derselben. Die Videos, Fotografien und skulpturalen Arrangements in der Ausstellung sind Untersuchungen von Körper und Körperlichkeit, Eigen- und Fremdwahrnehmungen sowie sozialen und inneren Gefügen und Störungen. Szenen, die sich in der Spannung zwischen persönlicher und kollektiver Gegenwart befinden, spielen mit Rollen und Perspektiven von Betrachtung und Gegenbetrachtung.

https://www.josephinegarbe.com/ 

Marco Stanke: ungefährlich

 

Dauer: 08.05.-19.06.2022
Ausstellung im Erdgeschoss

Marco Stankes "Kollektiv" ist ein seit 2014 kontinuierlich wachsendes Ensemble aus Bildobjekten, den sogenannten „Teilen“. Im Wesentlichen bestehen die "Teile" aus den konventionellen Grundstoffen der Malerei: Öl- und Acrylfarbe, Nessel, handelsübliche Keilhölzer; aus diesen Materialien werden sie zu verschiedensten Gebilden geformt. Wenn sie auch nie den Bezug zum klassischen Tafelbild abweisen, stellen sie doch den Status des Bildes in Frage: Die in variierenden Konstellationen gehängten Bildobjekte ergeben syntaktische Gefüge, in denen das einzelne Werk eher als lexikalisches denn als ikonisches Zeichen funktioniert. Mit subtilem Humor, der sich aus dem Zusammenspiel von minimalistischer Form und konterkarierendem Gestus ergibt, bleiben sie in einem Zustand des Ambivalenten, oder besser: Ungefähren. --- Augenscheinlich anders als die von Präzision geprägten Siebdrucke Stankes, welche, in zahlreichen Schichten aufgebaut, sich bisweilen am konkreten Gegenstand orientieren oder durch vorgegebene Perforations- und Falzlinien buchstäblich die Möglichkeit eröffnen, zum konkreten Gegenstand zu werden. Manche Drucke laden sogar dazu ein, angezündet zu werden…nicht ungefährlich.

https://www.marco-stanke.de/ 

Lippischer Künstlerbund: Silence

 

Dauer: 14.08.-04.09.2022
Ausstellung im Erdgeschoss

„To be an artist, you need to exist in a world of silence.”  
Louise Bourgeois (1911 – 2010)

„Silence“ benennt den Zustand, bei dem die äußere Sinneswahrnehmung auf ein Minimum reduziert ist und das Bewusstsein für übergeordnete sowie innere Prozesse besonders empfänglich wird. Hier begegnen wir Konzentration, Kontemplation und Kreativität.
Bildende Künstler haben sich immer wieder forschend dieser inspirierenden Stille gewidmet und sie in ihren Arbeitsprozessen, Bildinhalten und -motiven thematisiert.
Diese Ausstellung zeigt in vielfältiger Perspektive unterschiedlicher Medien und künstlerischer Positionen zeitgenössische Begegnungen mit diesem für Künstler und Ausstellungsbesucher gleichermaßen anregenden Moment.

www.lippischer-kuenstlerbund.de 

 

Magdalena Müller-Ha: Im Nichts das Ganze

 

Dauer: 28.08.-04.09. / 18.09.-23.10.2022
Ausstellung im Obergeschoss

In ihrer malerischen und grafischen Arbeit beschäftigt sich die Künstlerin mit Zustandsdokumentationen. Ein Bild ist immer ein Zeugnis eines Zustands und Dokuments der Zeit seiner Entstehung. Hieraus extrahiert sie während des Arbeitens einen ungegenständlichen Bildinhalts. Ohne ein vorfertiges Bild im Kopf offenbart sich der Inhalt ihrer Bilder im Schaffensprozess. Die Einbeziehung von Intuition, experimenteller Offenheit und minutiöser Entscheidungen bilden die Grundlagen des Bildinhalts. Weiterhin können Zufall als auch Eigenarten von Farbe und Materials mit einbezogen werden. Die Ungegenständlichkeit ihrer Bilder offenbart Raum für Möglichkeiten des Sehens, wo vermeintlich Nichts (erkennbares) zu sehen ist.
Magdalena Müller-Ha erwarb 2013 ihr Diplom für Bildende Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale). Sie lebt und arbeitet in Halle an der Saale.

www.magdalenamuellerha.de

Ines Schaikowski: Arbeiten aus dem Projekt Hybride Heimat

 

Dauer: 18.09-23.10.2022
Ausstellung im Erdgeschoss

In ihrer Werkfolge Hybride Heimat widmet sich Ines Schaikowski der Bedeutung des vielfach aufgeladenen Begriffs Heimat. Die aus Wriezen stammende Künstlerin hat ihr Studium in Marburg, Weimar, Girona und Barcelona absolviert und in Deutschland, Japan und Spanien gearbeitet, so dass die Auseinandersetzung zwangsläufig auch Fragen nach der eigenen Standortbestimmung aufwirft. Nach ihrem Verständnis ist Heimat Gegenstand gesellschaftlicher wie auch individueller Aushandlungsprozesse, die zwischen Bekanntem und Unbekanntem, dem Eigenen und dem Fremden oszillieren und damit die gesetzten Grenzen immer wieder verschieben. Ines Schaikowski gießt Beton um Alltagsgegenstände wie Wäscheklammern, Strohhalme, Müllsäcke oder Bücher und kreiert Installationen, die Altbekanntes in einen neuen Kontext versetzen, der sie ihrer Funktion beraubt und sie gleichzeitig als Teil eines Kunstwerks aufwertet. Dinge werden verschluckt, treten hervor, werden überlagert und eingepasst und eröffnen den Blick auf neue Möglichkeiten und Zusammenhänge (...).

- Johanna Huthmacher (GEDOK Brandenburg), Rangsdorf 2021

https://inesschaikowski.de/ 

Katharina Hinsberg und Studierende des Ateliers für Konzeptuelle Malerei der hbkSaar: Tage, Jahre

 

Dauer: 06.11.-11.12.2022
Ausstellung im Erd- und Obergeschoss

Eine Ausstellung der Lippischen Gesellschaft für Kunst e.V.

Das künstlerische Tun ist kein Studienprojekt, sondern das selbstbestimmte ununterbrochene Machen. Es hat Zeit und braucht diese auch, wenn es sich nach dem Studium fortsetzen soll. Anders wird, aus meiner Sicht, keine und keiner zur Künstlerin, zum Künstler. Erfahrungen entstehen in der Praxis nur mit der Zeit, sie können ermöglicht und begleitet, aber nicht vermittelt werden. Das Studium der Kunst ist deshalb eine andauernde Beschäftigung, eine Theorie der Praxis, die sich von dort in alle Richtungen und Diskurse ausdehnen wird. (KH)

https://www.kunstverein-lippe.de/ 
http://www.katharina-hinsberg.de/ 

 

 

Öffnungszeiten

Do. - So.: 10-13 Uhr sowie 13.30-18 Uhr 
An Eröffnungstagen: 10-18 Uhr

Eintritt frei! 

Wir freuen uns über eine Spende!

 

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