Aktuelles

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir freuen uns, Sie im Eichenmüllerhaus zu zwei Ausstellungen begrüßen zu dürfen!

Im Erdgeschoss ist die Ausstellung "Hybride Heimat" der Künstlerin Ines Schaikowski zu sehen und im Obergeschoss ist die Ausstellung "Im Nichts das Ganze" der Künstlerin Magdalena Müller-Ha zu sehen.

Ausstellungsschluss beider Ausstellungen ist der 23.10.2022.

 

Ines Schaikowski: Arbeiten aus dem Projekt Hybride Heimat

 

Dauer: 18.09-23.10.2022
Ausstellung im Erdgeschoss

In ihrer Werkfolge Hybride Heimat widmet sich Ines Schaikowski der Bedeutung des vielfach aufgeladenen Begriffs Heimat. Die aus Wriezen stammende Künstlerin hat ihr Studium in Marburg, Weimar, Girona und Barcelona absolviert und in Deutschland, Japan und Spanien gearbeitet, so dass die Auseinandersetzung zwangsläufig auch Fragen nach der eigenen Standortbestimmung aufwirft. Nach ihrem Verständnis ist Heimat Gegenstand gesellschaftlicher wie auch individueller Aushandlungsprozesse, die zwischen Bekanntem und Unbekanntem, dem Eigenen und dem Fremden oszillieren und damit die gesetzten Grenzen immer wieder verschieben. Ines Schaikowski gießt Beton um Alltagsgegenstände wie Wäscheklammern, Strohhalme, Müllsäcke oder Bücher und kreiert Installationen, die Altbekanntes in einen neuen Kontext versetzen, der sie ihrer Funktion beraubt und sie gleichzeitig als Teil eines Kunstwerks aufwertet. Dinge werden verschluckt, treten hervor, werden überlagert und eingepasst und eröffnen den Blick auf neue Möglichkeiten und Zusammenhänge (...).

- Johanna Huthmacher (Kunsthistorikerin), Rangsdorf 2021

https://inesschaikowski.de/ 

Magdalena Müller-Ha: Im Nichts das Ganze

 

Dauer: 28.08.-04.09. / 18.09.-23.10.2022
Ausstellung im Obergeschoss

In ihrer malerischen und grafischen Arbeit beschäftigt sich die Künstlerin mit Zustandsdokumentationen. Ein Bild ist immer ein Zeugnis eines Zustands und Dokuments der Zeit seiner Entstehung. Hieraus extrahiert sie während des Arbeitens einen ungegenständlichen Bildinhalts. Ohne ein vorfertiges Bild im Kopf offenbart sich der Inhalt ihrer Bilder im Schaffensprozess. Die Einbeziehung von Intuition, experimenteller Offenheit und minutiöser Entscheidungen bilden die Grundlagen des Bildinhalts. Weiterhin können Zufall als auch Eigenarten von Farbe und Materials mit einbezogen werden. Die Ungegenständlichkeit ihrer Bilder offenbart Raum für Möglichkeiten des Sehens, wo vermeintlich Nichts (erkennbares) zu sehen ist.
Magdalena Müller-Ha erwarb 2013 ihr Diplom für Bildende Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale). Sie lebt und arbeitet in Halle an der Saale.

www.magdalenamuellerha.de

Öffnungszeiten

Do. - So.: 10-13 Uhr sowie 13.30-18 Uhr 
An Eröffnungstagen: 10-18 Uhr

Eintritt frei! 

Wir freuen uns über eine Spende!

 

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